Aktuelles

Rassehunde-Gemeinschaftsausstellung in Moosburg

Bei glühender Hitze konnten wir unsere acht teilnehmenden Spinoni präsenteren, abtasten und beurteilen lassen. Wie immer erfolgte die Rückmeldung des Richters Jochen Eberhardt, mit der Unterstützung der Richteranwärterin Christiane Lohmann, wortgewandt und geübt, den Hunden freundlich gesinnt und mit Schalk gespickt.

Schön war es. Danke für das zahlreiche Erscheinen.

Resultate:

Titel Hund Besitzer
BOB Colpo di Fulmine Bice Susanne Pankalla
BOS Pino dalla Valle del Reno Desirée Barlava

Erste fünf ASP-Suchhunde-Teams für die Schwarzwild-Fallwildsuche im Kreis Segeberg ausgebildet

Schleswig-Holstein

 

Weltweit sind der ASP-Seuche bereits mehrere Millionen Haus- und Wildschweine durch nachgewiesene ASP und Seuchenschutzmaßnahmen zum Opfer gefallen. Das waren in Russland allein bis Ende 2018 acht Millionen Schweine. In Europa sind bereits 10 Länder betroffen. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) stuft die Gefahr für Deutschland als sehr hoch ein, zumal in Belgien 35 km vor der Grenze zu Deutschland akute Seuchengebiete ausgewiesen sind.

 

Der für diesen möglichen Seuchenfall im Kreis Segeberg zuständige Amtsveterinär Christof Heilkenbrinker erkundigte sich nach einer ASP-Übung 2018 im Segeberger Forst bei der Kreishundewartin Heidi Fitzner, ob es möglich sei, Hunde präventiv für einen möglichen Ernstfall auszubilden. 

Die bei der Übung eingesetzten Hunde, die alle in der Nachsuchenarbeit ausgebildet waren, hatten sich nicht oder nur bedingt als geeignet erwiesen. Es mussten andere Anforderungen an die Hunde gestellt werden. Nicht die Arbeit auf der Fährte mit dem DNA-Zielgeruch vom Anschuss, sondern die Aufnahme der allgemeinen Schwarzwildwitterung aus der Luft war hier gefordert, damit eine sichere Anzeige des verendeten Schwarzwildes erfolgt.

 

Eine Arbeitsgruppe erstellte dann ein Anforderungsprofil für ASP-Fallwild-Suchenhunde-Gespanne. 

Als unabdingbar wurde eingestuft, dass die Hunde verendetes Schwarzwild sicher anzeigen und lebendes Schwarzwild nicht hetzen. Die Hundeführer, die sich mit ihren Hunden dieser schwierigen Aufgabe und der zeitintensiven Ausbildung stellen wollten, trafen sich im Saugatter Segeberger Heide. Hier stellten die Hunde unter Beweis, dass sie kein Schwarzwild hetzen. Zusätzlich wurde in einem anderen Gelände das Verhalten an verendetem Schwarzwild kontrolliert.

 

Fünf Gespanne wurden ausgewählt, die in die Ausbildung gehen sollten. Es handelt sich um langjährige Jagdgebrauchshundeführer und erfahrene Ausbilder sowie einen Personensuchhundführer, die Hunde der Rassen Labrador-Retriever, Foxterrier und Spinone Italiano führen. Nach erfolgreicher Ausbildung sollen diese Hundeführer weitere Gespanne ausbilden, damit im Ernstfall mehrere Suchen-Teams zur Verfügung stehen.

 

Erfahrene Flächensuchhunde-Ausbilder zu finden gestaltete sich noch gut lösbar, eine Finanzierung dafür jedoch sehr viel schwieriger. Eine private Stiftung, die mit Jagd und Landwirtschaft originär nichts zu tun hat, sah hier "Gefahr im Verzug" und stellte der KJS Segeberg für die Flächensuch-Ausbildung der Hunde-Teams Geld zur Verfügung. Die Wahl der Kreisjägerschaft Segeberg fiel auf die erfahrenen Ausbilder Anke und Jörg Oestreich vom "28 Pfotenshop" aus Koldenbüttel, Kreis Nordfriesland, die die entsprechenden Qualifikationen besitzen. So ist Jörg Oestreich bundesweit als Rettungshunde-Prüfer für die Johanniter-Unfallhilfe e. V.  ehrenamtlich unterwegs. Der "28 Pfotenshop" wurde mit der Ausbildung beauftragt und so konnte im März 2019 die Ausbildung beginnen.

 

Das von der Stiftung zugesagte Geld war binnen einer Woche auf dem Konto der KJS e. V., die das Geld verantwortet und auch entsprechende Spendenbescheinigungen ausstellt. Neben der KJS Segeberg unterstützt auch die Firma H. Wilhelm Schaumann GmbH die Ausbildung der Teams.

 

Für die Fortsetzung der Ausbildung und Führung der Hunde sind weiteres Ausbildungsmaterial, Schutz-Ausrüstungen für Führer und Hunde erforderlich. Aus diesem Grund werden weitere Sponsoren gesucht. Kontakt mit der Kreisjägerschaft Segeberg e. V.: Heidi-Fitzner@t-online.de.

 

Die Fachkompetenz bei Ausbildern und Auszubildenden war ein wesentlicher Teil des schnellen Lernerfolges. Hinzu kam auch die Ausbildung und Schulung für den hoffentlich nicht eintretenden Seuchenfall durch den Amtsveterinär. Es galt viele Schwierigkeiten zu erkennen und zu überwinden.

 

Nach vier Monaten Intensivausbildung (freitags bis sonntags jeweils mindestens vier Stunden) in unterschiedlichstem Gelände mit mehreren präparierten Schwarzwild-Attrappen, denen frische und weniger frische Schwartenteile umgebunden waren,aber auch an bis zu 14 Tage altem Fallwild, waren alle Teams so weit, dass sie ihre Arbeitsweise der Stiftung, dem Team des Schwarzwildgatters Segeberger Heide und dem Vorstand der Kreisjägerschaft Segeberg vorstellen konnten.

 

Die Präsentation der Fallwildsuche aller fünf Gespanne zeigte ein überzeugendes, systematisches Suchen, rasches Finden, keinen direkten Kontakt zwischen Hund und Schwarzwild, selbständiges Zurückkehren der Hunde zu ihren Besitzern, deutliche Anzeigen und ein sauberes Hinführen zur Fundstelle und fand ausnahmslos die Anerkennung der Teilnehmer. Die Vertreterin der Stiftung teilte mit, dass für sie besonders beeindruckend gewesen sei, dass gerade die jagdlich geführten Hunde so schnell auf eine neue Aufgabe eingestellt werden konnten.

 

Auch die abschließende Überprüfung im Schwarzwildgatter, bei der die fünf Gespanne die dort lebenden Sauen frei suchend finden mussten, die Hunde diese jedoch nicht jagen durften, damit sie nicht im möglichen Seuchenfall das im Gefahrenradius befindliche Schwarzwild verfolgen und damit eine weitere Verbreitung der ASP verursachen, wurde lobend vom Gattermeister Uwe Kemmerich und seinen Mitarbeitern beurteilt.

 

Teams

Jürgen Fischermit Labrador-Retriever "Reggae-ThoreLaberatos"

(4 Jahre, JEP, BLP, VPS)

Dirk GerstenkornLabrador-Retriever  "DairaLittle Dragon From Firefighter"                       

(7 Jahre, Brauchbarkeit, VPS)

Stefanie Haussermit Foxterrier "Mercury Fox Luzi"

(2,5 Jahre, Jagdliche Prüfungen)

Angelika Jensenmit Spinone Italiano "Carlottazum Segeberger Forst" 

(15 Mon.: VJP, HZP-Vorbereitung)

Ramon Weikammmit Labrador-Retriever "Milow"             

(3,5 Jahre, ausgebildeter Flächen- und Ziel-Objekt-Suchenhund)

 

Afrikanische Schweinepest (ASP) 

Mit seiner neuen Bewertung schätzt das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) die Gefahr einer ASP-Einschleppung nach Deutschland, insbesondere durch infizierte Wildschweine, als hoch ein.

 

Diese ursprünglich in Afrika vorkommende Virus-Infektion führt bei Haus- und Wildschweinen zu einer schweren Erkrankung und endet fast immer tödlich. Weltweit sind Millionen Haus- und Wildschweine dieser Seuche direkt oder indirekt zum Opfer gefallen.

Für Menschen und andere Haustiere ist sie - wie auch der Verzehr von infiziertem Schweinefleisch - nicht gefährlich. 

Es handelt sich um eine in Deutschland und anderen EU-Ländern anzeigepflichtige gefährliche Tierseuche, deren Ansteckung über Blut, bluthaltige Flüssigkeiten und Gewebe bereits in kleinsten Mengen erfolgen kann und die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt.

 

Einen Impfstoff gegen diese Seuche gibt es nicht.

Ein Ausbruch in Deutschland hätte fatale Folgen für Haus- und Wildschweinebestände sowie in der Landwirtschaft, wie die Tierseuchen-Info Niedersachsen schreibt.

 

Erkennungsmerkmale der ASP (Frau Dr. Sandra Blome vom Friedrich-Loeffler-Institut/ FLI).

Das FLI ist eine selbstständige Bundesbehörde und beschäftigt sich mit der Gesundheit von Nutztieren und dem Schutz des Menschen vor Infektionen, die durch Tiere übertragen werden können.

"Die Erkrankung geht mit hohem Fieber und schweren, aber unspezifischen Symptomen einher. Unter experimentellen Bedingungen sehen wir, dass die erkrankten Tiere eng beieinander liegen, wenig oder kein Futter mehr aufnehmen und im Endstadium kaum noch auf Reize von außen reagieren und unter Atemproblemen leiden. Seltener treten auch Krampfanfälle, Nasenbluten und blutiger Durchfall auf.

Unter Feldbedingungen wurde beobachtet, dass erkrankte und tote Stücke an Suhlen und Wasserläufen anzutreffen waren. Häufig werden sich die Tiere jedoch in die Einstände zurückziehen und kaum sichtbar sein.

Wir gehen davon aus, dass das auffälligste Anzeichen eines Eintrages der ASP eine erhöhte Sterblichkeit ist, das heißt, es wird Fallwild gefunden (durch Jäger, Spaziergänger oder auch Hunde). In einigen Fällen wurden ganze Rotten tot aufgefunden, an anderen Orten betraf es eher Einzeltiere.

Beim Aufbrechen können Veränderungen an den Lymphknoten (blutig-marmorierte Schnittflächen), den Nieren (flohstichartige Einblutungen), den Lungen (schaumiger Inhalt, Blutungen) und anderen Organen festgestellt werden. Da das Immunsystem beeinträchtigt ist, können auch andere Erkrankungen wie Räude oder Wurmbefall verstärkt werden.

Die Übertragung von Tier zu Tier oder auch durch kontaminierte Gegenstände oder Nahrungsmittel, auch der Kontakt zu toten Artgenossen könnte eine große Rolle spielen."

 

Das niedersächsiche Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit weist auf die besonderen Gefahren bei der Einschleppung aus betroffenen Regionen hin:

  • Lebensmittel, die Schweine- oder Wildschweinefleisch enthalten, das nicht ausreichend erhitzt wurde (wie z. B. Wurstbrote als Reiseproviant)
  • Teile von Schweinen oder Wildschweinen (Häute, unbehandelte Jagdtrophäen)
  • Gegenstände und Fahrzeuge, die Kontakt zu Schweinen oder Wildschweinen hatten (z. B. Stiefel, Kleidung, Jagdwaffen)
  • Personen, die aus betroffenen Regionen zu uns kommen oder diese besuchen, müssen unbedingt auf die Verbreitung der ASP hingewiesen werden
  • und sich vor einer Auslandsreise, insbesondere vor einer Jagdreise, über den Tierseuchenstatus informieren, wenn sie Kontakt zu Haus- oder Wildschweinen haben werden.

 

Nach Ausbruch findet die Schweinepestverordnung u. a. mit strengen Handels- und Transportverboten durch die Veterinärbehörden zur Bekämpfung Anwendung.

 

Was passiert, wenn die ASP in Deutschland festgestellt wird?

Im bestätigten Seuchenfall legt die zuständige Behörde (in der Regel der Landkreis oder die kreisfreie Stadt)  einen sogenannten gefährdeten Bezirk fest und richtet eine Kern- und eine Pufferzone ein, die mit Elektrodraht zu umzäunen ist. Der gefährdete Bezirk hat einen Radius von mindestens 15 km, die Kernzone darin einen Radius von zirka 5 km und die Pufferzone einen Radius von mindestens 30 km. 

Die zuständige Behörde kann ein Betretungs- und/oder Jagdverbot sowie die Schwarzwild-Kadaversuche mit entsprechend geeigneten Hunden anordnen. Die Kosten wären vom Revierinhaber zu tragen. 

Die angeordneten Maßnahmen müssen mindestens ein Jahr umgesetzt werden. 

Für einen Schweinehalter, der auch Jäger ist, bedeutet das, dass er sich im Seuchenfall ggf. zu entscheiden hat, ob er Schweinehalter oder Jäger bleiben will.

 

Wenn die ASP bei Hausschweinen in Deutschland festgestellt wird, müssen alle Schweine der betroffenen Betriebe sofort getötet und in Tierkörperbeseitigungsanlagen unschädlich beseitigt werden, genau so wie Fleisch, Fleischerzeugnisse, Sperma, Eizellen, Embryonen usw.. 

Im Sperrgebiet (gefährdeter Bezirk: Kern- und Pufferzone) ist das Verbringen von Tieren und deren Erzeugnissen in die und aus den dort gelegenen Betrieben untersagt. Es gilt grundsätzlich das Verbot zum Verfüttern von Küchenabfällen an Haus- und Wildschweine. Küchenabfälle dürfen nur in verschlossenen Müllbehältern entsorgt werden. Ebenso besteht das Verbot, Gülle vom Standort zu entfernen. Schweinebestände und auch Wildschweine in diesen Zonen müssen untersucht werden. Es bestehen klare Vorschriften für das Reinigen und Desinfizieren.

Alle Maßnahmen basieren auf den rechtlichen Grundlagen von Tiergesundheitsgesetz, Schweinepestverordnung, EU-Richtlinie (2002/60/E6), Schweinehaltungshygiene-VO, sowie in betroffenen EU-Ländern den Durchführungsbeschlüssen der EU (bes. 2014/709/EU), die in Deutschland in der Schweinepest-VO verankert sind.

 

Aktuell befinden sich 10 EU-Staaten im Quarantäne-Status. Tschechien hat als elftes Land den Quarantänestatus wieder aufheben können. Dort wurde das Problem u. a. mit Präzisions-Scharfschützen des Militärs (mit Wärmebildkameras und Nachtsichtgeräten) gelöst.

Die meisten Probleme mit der ASP haben derzeit jedoch China und andere asiatische Staaten, wo bereits Millionen von Schweinen getötet wurden.

 

Das Hauptproblem bleibt die verbotene Einfuhr von Fleisch- und Wurstwaren - zum Beispiel als Reiseproviant - sowie unkontrollierte Import-Wurstwaren aus Befallsländern, die oft zum Beispiel an Autobahn-Raststätten illegal entsorgt werden und dann vom Schwarzwild gefressen und weiter verbreitet werden.

Hunde im Rahmen einer Zuchtrichterprüfung gesucht

Für den praktischen Teil der Prüfung zur Spezialzuchtrichterin werden Besitzer von Spinone Italiano gesucht, die am 07.12.2019 in Kassel sein können. Die Prüfung findet im Rahmen der VDH Ausstellung statt, hat aber mit der eigentlichen Ausstellung nichts zu tun.

Wir suchen mindestens 10 Spinone, die die zukünftige Richterin bewerten darf.

Auch, und gerade Hunde, die wegen Abweichungen vom Standard sonst nicht auf Ausstellungen zu finden sind, hätten hier eine Gelegenheit sich bewerten zu lassen. Egal ob Profi oder aus Neugier: wer hätte Zeit und Lust mitzumachen? Bitte Interesse bitte der Geschäfsstelle melden. 

 

Eine Unkostenerstattung wird vom Club gewährt.

Der SICD auf der Messe

Jagd, Fisch & Natur in Landshut 2019

03. - 06. Oktober 2019

Für diese Messe, die vom 03. - 06.10.2019 stattfindet, gibt es wieder die Möglichkeit, unsere Spinoni vorzustellen.

Wir suchen Standbetreuer. Bitte bis zum 15. August 2019 bei der Geschäftsstelle melden.

Link zur Messe:

Pettrailing

Seit ich nicht mehr in einer Rettungshundestaffel aktiv einen Hund in der Personensuche führe, habe ich meine Hündin Ambra als Pettrailer ausgebildet. Es gibt leider noch sehr wenig spezialisierte Hunde, die diese Arbeit machen können. Ein Pettrailer ist darauf spezialisiert, den tierischen Individualgeruch aufzunehmen, um dann nach einem verlorengegangenen Tier zu suchen. Der Geruch wird dem Hund durch einen Geruchsträger präsentiert (Stück einer Hundedecke, Hundekamm...). Im Training sollte man immer bedenken, dass man nie einen sauberen Geruchsträger erhält. In der Regel haftet auch der Geruch des Hundeführers daran. Hier muss man immer Differenzierungen in das Training einbauen (Hundeführer verlässt die Spur des Hundes, kreuzt die Spur...).

Heute, am 12.06.2019, erreichte mich eine Anfrage: ein Welpe, 7 Wochen alt, wird vermisst. Er ist am Tag zuvor mit seiner Mutter und drei weiteren Geschwistern in einem Industriegebiet verloren gegangen. Die Hündin mit ihren drei Welpen wurde gefunden, aber der vierte Welpe fehlte. Die Besitzer waren verzweifelt. Sie haben die ganze Nacht gesucht, zudem wurde ein Jagdhund und eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die Mutterhündin, die den den Hundebesitzern gehört, hat ebenfalls gesucht. Der Welpe war wie vom Erdboden verschwunden. Ich selbst hatte keine große Hoffnung, dass wir den Welpen finden können, da ich keinen sauberen Geruch hatte. Es war nur eine Geruchsmischung der gesamten Hundefamilie zu bekommen, die sich auch in dem Suchgebiet aufgehalten hatten. Nun ja, ich habe mich darauf eingelassen und bin mit der Hoffnung gegangen, dass sich der Welpe noch in dem Gebiet aufhält. Ambra wird hoffentlich den frischen Geruch des Welpen erkennen und überprüfen. 

Meine Strategie war, die Sichtungsstellen der Hundefamilie abzusuchen und darauf zu hoffen, dass sich der Welpe in dem Bereich aufhält. Ambra bekam den Geruch präsentiert. Sie kreiste das ganze Gebiet ein. Nach kurzer Pause und Besprechung mit der Besitzerin setzte ich Ambra an dem Platz ein, an dem nur noch die drei gefundenen Welpen gesichtet wurden. Hier zog mich Ambra zielstrebig an eine Gebüschreihe. Ambra ließ vom Gebüsch nicht ab, warum ich mir die Stelle genauer anschaute: da war ein kleiner schwarzer Schatten, der durch das Gebüsch flüchtete und sich unter eine Bank an dem Industriegebäude drückte. Keine Frage, dass wir den kleinen Ausreißer gefunden hatten, der durch das Alleinsein sehr verunsichert unter der Bank lag. Er brauchte kurz Zeit, bis er seine Besitzer erkannte. Dann war aber die Freude groß. 

Für mich ist es immer die größte Belohnung, wenn Ambra und ich zum Auffinden beitragen können.

Das Pettrailen ist nicht immer ein Garant für das Auffinden eines verloren gegangenen Haustieres. Es ist aber immer ein Versuch wert.

In der Regel gehe ich nur bei vermissten Tieren raus, die mit der Leine abgehauen, verunfallt sind oder bei Welpen und alten Hunden. Angsthunde und Hunde ohne Leine sind zu mobil und lassen sich nicht so einfach finden. Diese Hunde bemerken mich schon bevor ich sie auch nur wahrnehmen kann. Hier wartet man lieber auf Sichtungen und wendet andere Methoden zur Sicherung ein.

Heute hatten wir einen glücklichen Ausgang. Strategie, Ambras Nase und das Fünkchen Glück haben uns heute beigestanden. 

Möglichkeit zum Schusstest

Im Rahmen der Zuchtzulassung gibt es für nicht jagdlich geführte Hunde eine Möglichkeit, den Schusstest nach JGHV Richtlinien zu absolvieren.

 

Termin 13.Juli 2019 - 14.00 Uhr - Raum Roding / Cham - Unkostenbeitrag 25,00 €

 

Anmeldung per Email: sicd.e.v@t-online.de

Spürhunde im Einsatz gegen die Käferinvasion

Unermüdlich setzt sich unser Mitglied Angelika Jensen mit ihrer Spinonehündin ein, um Ungeziefer aufzuspüren, damit es bekämpft werden kann, womit unsere Spinoni einmal mehr in der Öffentlichkeit positiv wahr genommen werden.

 

Mit Freude dürfen wir den Zeitungsartikel im "Bauernblatt" auf unserer Homepage veröffentlichen.

Spürhunde im Einsatz gegen die Käferinvasion
Bauernblatt_182019.pdf
PDF-Dokument [557.0 KB]

Spontanes Spinone-Treffen in Zürich (Schweiz)

Spontan haben sich vier Spinoni und ein Beagle zu einem Stelldichein in Zürich die Ehre gegeben. Die tierischen Weggenossen stammen aus Italien und Deutschland, die menschlichen Wegbegleiter sind aus der Schweiz und Deutschland: also ein mehrfach grenzüberschreitender Austausch!

Schön wars!

Spinone - Herbsttreffen in der Mitte von Deutschland

Wir versuchen im Herbst ein regelmäßiges Treffen in der "Mitte" von Deutschland anzubieten. Es wäre toll, wenn wir ganz viele von Euch bei uns begrüssen könnten. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit Euch und euren Spinonis... auch Freunde oder Interessenten der Rasse sind herzlich willkommen!
Bis zu einem tollen Tag im Herbst, liebe Grüsse Susanne.
Datum: 19. Oktober 2019  
Ort: 55452 Guldental  
Anreise: ab 9:00 Uhr  
Workshop: 10:00 Uhr; Mantrailing Leitung: Sonja Schmitt (die Teilnehmerzahl ist auf 6 Teams beschränkt) 15 € pro Team
Essen:

ca. 13:00 Uhr; danach Zeit zum Austauschen, näheres Kennenlernen und gemütliches Beisammensein

15 € pro Person
Anmeldeschluss: 30.09.2019  

Der Fuchsbau Wau präsentiert hochwertige, kreative und individuelle Tauleinen und Halsungen für Spinoni!

Bei Rückfragen oder Unklarheiten bitte telefonisch oder per eMail bei:

Susanne Hommen:

Tel.: 06362/309647

Im unten stehenden pdf-Dokument sind detaillierten Informationen und Anmeldemöglichkeit zu finden:

Herbsttreffen
Herbsttreffen 2019.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

Rassehunde Gemeinschaft Ausstellung

des Landesverbandes Bayern

Datum: 31. August & 01. September 2019

 

Ort:

 

 

 

 

SV OG Moosburg

Oberreith 21

85368 Moosburg

 

Anmeldeschluss:  14. Juli 2019

Anmeldemöglichkeiten und detailliertere Angaben folgen in Kürze.

Der SICD auf der Messe

OUTDOOR 2019 jagd & natur in Neumünster

05. - 07. April 2019

Wie bereits in den letzten Jahren wird der SICD auch in diesem Jahr an der "OUTDOOR 2019 jagd & natur" einen Stand betreiben.

 

Weitere Infomrationen zur Messe entnehmen Sie bitte dem Flyer oder auf der Homepage der Messe.

OUTDOOR 2019 Besucherflyer
OUTDOOR_Besucherflyer_Deutsch_2019.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Link zur Messe:

Immer der Nase nach – aus dem Tagebuch eines Spinone

Heute: Einblick in die Rettungshundearbeit im Schnee

Seit seinem dritten Lebensmonat trailt Pino für sein Leben gern. Es ist unsere große gemeinsame Passion und macht uns riesigen Spaß. Dabei scheuen wir auch keine Entfernungen und haben schon unseren Trail-Urlaub auf Texel, in der Schweiz, im Hochgebirge oder in Südtirol verbracht. Pino ist dabei extrem schnell unterwegs und Frauchen hat es nicht immer leicht das vorgegebene Tempo ihres Teamgefährten einzuhalten – sie schlägt sich wacker und manchmal hat auch Pino ein Einsehen, dass es langsamer gehen kann. Vier erfolgreiche Mantrailer-Prüfungen liegen nun schon hinter uns.

Doch nicht nur Trailen steht im Mittelpunkt unserer sportlichen Aktivitäten, die eindeutig sehr „nasenlastig“ sind. Schließlich wird ein Spinone dazu geboren, die gut entwickelte Nase für verschiedene Tätigkeiten einzusetzen und mit Köpfchen die ihm gestellten Aufgaben zu lösen. Da ist doch so ein Lawinenschnupperkurs im Krimmler Tauernhaus genau das Richtige mal zu testen, ob diese Nase den Herausforderungen auch im Hochgebirge und im Schnee gewachsen ist. Sie ist es.

Das Krimmler Tauernhaus liegt auf 1622 m im Nationalpark Hohe Tauern und bietet die Schneesicherheit, die für so einen Lawinenschnupperkurs erforderlich ist. Während die wir alle mit Schaufeln und Händen ein Iglu bauen, schaut uns Pino neugierig zu. Dann ist er an der Reihe. Unter fachkundiger Anleitung ist sehr schnell klar, was von ihm verlangt wird – und das lässt er sich nicht zweimal sagen.

Auf das Kommando „Such“ und die Richtungsanzeige mit der Hand stürmt Pino los. Noch ist der Eingang offen und sofort ist mein Hund im Iglu verschwunden. Der Figurant (so wird die versteckte Person in der Schweiz genannt) ist im Iglu versteckt und belohnt Pino mit Leckerlis. Kurze Zeit später kommt Pino wieder zum Vorschein – stolz wie Bolle und schleckt sich das Maul.

Das war jetzt die Anfängerstufe. Schon beim nächsten Trainingseinsatz wird der Eingang mit Schneebrocken verschlossen, die zunächst mit wenig Aufwand und kleinem Krafteinsatz beiseitegeschoben werden können. Doch auch dies ist nach zwei weiteren Anläufen verstanden.

Der Eingang wird beim nächsten Trainingslauf wieder verschlossen. Diesmal werden die Schneebrocken noch einmal mit der Schneeschaufel festgeklopft und der Eingang wird unsichtbar. Das ist jetzt schon schwieriger. Pino umrundet den Iglu, sucht schwanzwedelnd nach erkennbaren Spuren. Er umrundet ihn ein zweites Mal und fängt dann, erst zögerlich, dann aber mit vollem Elan zu graben an. Und ist wieder im Inneren des Iglus verschwunden. Wir hören nur lobende Worte und wissen, dass Pino mit einer Lachs-Tube ausgiebig belohnt wird. Ziel ist es hier, dass er möglichst lange beim Figuranten bleibt und das ist mit so einer Delikatesse nicht schwer zu erreichen.

Dieses Suchverhalten wird nun an allen 5 Tagen, die wir hier im Rahmen des Lawinenschnupper-kurses verbringen, immer wieder geübt. Ebenso wird die Freisuche im tiefen Schnee sowohl in der Fläche als auch im Wald trainiert. Wir Menschen lernen den Umgang mit Lawinensonde (Stab zur Ortung des Verschütteten) und LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät) und müssen feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, einen Verschütteten zu orten. Ein wenig Theorie gehört natürlich auch dazu. Wir lernen etwas darüber, wo Lawinenabgänge drohen und wie man sich auf eine Bergtour/Skitour gut und sicher vorbereitet.

Die Woche ist viel zu schnell zu Ende und findet ihren Abschluss im vierstündigen Abstieg hinunter nach Oberkrimml. Das Gepäck wird mit der Husky Shuttle Kettenfahrzeug und dem Nationalpark Taxi befördert, so dass ich die Wanderung und den herrlichen Ausblick genießen kann. Pino genießt die Schneelandschaft auf seine Weise – er ist die Strecke mindestens zweimal gelaufen, so übermütig ist er unterwegs.

In wenigen Wochen geht es für uns beide wieder rauf in das Krimmler Tauernhaus. Wir freuen uns schon sehr auf die gemeinsame Woche mit der Suchhundestaffel. Dieser Schnupperkurs hat süchtig gemacht.

Désirée Barlava

Wer bietet Kurse mit Einblick in die Suchhundearbeit und Rettung im Schnee an?

Schweizer Suchhundestaffel Team Dogswork (www.suchhundestaffel-teamdogswork.ch/kursangebote.html)

ARGE Schnee (Arbeitsgemeinschaft Schnee) (www.arge-schnee.eu)

 

Wir danken Désirée Barlava herzlich für den spannenden Beitrag.

Club-Sieger-Schau 2019

Anmeldungen zur Club-Sieger-Schau 2019 sind ab sofort möglich! Besuchen Sie dafür unsere Seite Club-SIeger-Schau 2019 unter folgendem Link:

Liebe Mitglieder

 

Wir bitten alle Mitglieder, Änderungen der persönlichen Daten wie neue Email-Adressen etc. umgehend der Geschäftsleitung zu melden. 

Der Club dankt für die gute Zusammenarbeit und wünscht weiterhin eine schöne Adventszeit.

Mit grosser Freude dürfen wir bekannt geben, dass der

Zuchtrichterausschuss (ZRA)

für den Spinone Italiano feststeht.

 

Folgende Zuchtrichter bilden den Zuchtrichterausschuss für den

Spinone-Italiano-Club Deutschland e.V.:

 

Jochen H. Eberhardt (Vorsitzender)

Josef Pohling

Willi Güllix

Jeanine Bandel

 

ZuchtrichteranwärterInnen können ab sofort Ihre Bewerbung einreichen.

Der SICD auf der Messe

"JAGD & HUND" in Dortmund

29. Januar - 03. Februar 2019

Vom 29. Januar bis 03. Februar 2019 ist der SICD wieder mit einem Stand auf Europa´s größter Jagdmesse vertreten.

Link zur Messe:

Der SICD auf der Messe

"Jagen und Fischen 2019" in Augsburg

17. - 20. Januar 2019

Vom 17. bis 20. Januar 2019 findet die Messe "Jagen und Fischen 2019" in Augsburg statt.

 

Seit 2012 ist der SICD dort kontinuierlich dabei. So auch im 2019. Wer Zeit und Lust hat, uns stunden- oder tageweise mit seinem Spinone zu unterstützen, soll sich bitte baldmöglichst per Email melden.

Meldungen an die Geschäftsleitung:

Link zur Messe:

Der Spinone Italiano in der Schule...

Jula, 11 Jahre alt, präsentiert in der Schule den Spinone Italiano.

Mit freundlicher Genehmigung von Jula und ihren Eltern.

Datenschutzverpflichtungserklärung für Verbandsrichter des JGHV

Wir erinnern die Verbandsrichter daran, das Formblatt 59 "Datenschutzverpflichtungserklärung für Verbandsrichter des JGHV - 2018" auszufüllen und an die Geschäftstelle des JGHV zu schicken.

Email aus Südafrika

Lieber Spinone Club Deutschland, 

 

Ich mochte mich bei Ihnen herzlich bedanken fur Ihre info uber Spinones, Welpen und Zucht, ich lebe in Sud Afrika und diese Rasse ist hier kaum bekannt, da ist nur eine Spinone Zucht in Capetown, ich bin in Johannesburg und unterrichte klassische Gitarre, musste meinen 'companion' hund letztes Jahr einschlafern lessen, ein Neufundlander, fast 13 Jahre alt. Ich war auf der Spinone Welpen Warteliste 6 monate lang (capetown) und dann wurde mir gesagt dass die Dame jetzt nicht zuchtet weil nicht genug Interesse fur die Welpen war, ausserdem hat-te sie angeblich keinen Deckruden weil die wenigen Spinone (villeicht 20) alle irgendwie miteinander verwandt sind was naturlich fur eine Zuchtung nicht gut ist, genetisch gesehen. Ich war naturlich sehr ent-tauscht und dann suchten mein Partner Colin und ich andere Zuchter in Europa und plotzlich fanden wir den deutschen Spinone Club mit den Spinone Nachrichten. Ich bin jetzt in Verbindung mit Mag Andrea in Osterrreich (von wo ich bin), eine sehr sehr nette Dame und habe bei ihr ein Spinone Madchen bestellt, hoffe ich kriege die Hun-din von Ihr weil da sind nur 3 weibchen im Wurf und Sie hat einige Bestellungen ausserdem muss sie die Einreise tests machen, falls Sie das interressiert, Wir brauchen 5 Blut Tests, Brucella canis, Trypanosoma evansi, Babesia gibsoni, Dirofilaria immitis, Leishmania, eine Tollwut Impfung und ein microchip. Also, wenn ich Ihre info nicht gefunden hatte wurde ich nie mit Frau Andrea in Verbindung sein, und deswegen schicke ich Ihnen diese email um mich fur Ihre Hilfe zu bedanken! Ich finde den deutschen Spinone Club einfach toll. Bitte bleiben Sie in Verbindung 

 

Liebe Grusse J.C.

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