Workshop Wasserarbeit in Wiesenfelden
Danke an Christiane Dimigen, die hier federführend die Wasserarbeit mit den Hundeführern geleitet hat.
Jagdliche Wasserarbeit
Mit 10 Spinoni und 2 Teckeln wurde die 4 stündige Veranstaltung an einem wunderschönen Gewässer mit grossem Schilfgürtel um Wiesenfelden ein voller Erfolg.
Vermittelt wurden Inhalte aus der praktischen Jagd und aus den jagdlichen Prüfungen.
Im Vordergrund stand erstmal das zügige und freudige Annehmen des Wassers. Dann natürlich der Apport aus dem Wasser, die Verlorensuche im Schilf, die Suche und das optimale Nutzen des Windes.
Jedes Team kam auf seine Kosten und wurde individuell gefördert.
Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und Arbeitsfreude die Teams am Start waren. (Text: Christiane Dimigen)
Schnupperkurs Spührhundearbeit
Danke an Dèsirèe Barlava für ihr Engagement in der Spührhundeausbildung
Viel Platz brauchen Spürhundeteams nicht. Da reicht ein Parkplatz direkt neben dem Ring. Viele Leckerlis jedoch sind vor allem am Anfang der Spürhundearbeit von großem Vorteil, wenn es darum geht, in einem ersten Schritt die passive Anzeige der Hand, in der sich das begehrte Leckerli befindet, zu üben und zu perfektionieren.
Mora, Maiea, Gustav, Cara und ihre Hundeführer waren bestens ausgerüstet und fanden sich pünktlich zum Start des Workshops ein.
In der Fachsprache „Move – Stop – Feed“ genannt, folgt der Hund im ersten Trainingsschritt der schnellen Bewegung der Hand. Sobald der Hundeführer die Hand stoppt, geht der Hund im Idealfall ins Sitz, fixiert die Hand und wird sofort dafür mit dem Leckerli belohnt.
Bernd und Spinone-Rüde Gustav hatten dabei eine Menge Spaß – Gustav ging bereitwillig ins Sitz und ließ sich seine Leckerlis schmecken.
Alle Spinoni hatten den Dreh schnell raus. Voller Begeisterung meisterten Menschen und Hunde den ersten wichtigen Schritt im Leben eines Spürhundeteams – eine perfekte Anzeige – zumindest für eine bis drei Sekunden. Spürhundearbeit macht richtig Spaß, fordert aber viel Konzentration und Aufmerksamkeit und macht richtig müde. Wir gönnten unseren Hunden eine Verschnaufpause und verschoben die nächste Übungseinheit auf Folgetag.
Nach einer kurzen Aufwärmrunde kam das begehrte Leckerli jetzt unter einen Deckel. Ziel dieser Übung ist es, nun den Deckel wie zuvor die Futterhand zu fixieren. Auch hier zeigte sich, dass Spinoni sehr schnell das bereits Erlernte mit dem Neuen kombinieren. Das bewiesen Sonja und Spinone-Hündin Mora fast in Perfektion: nach erfolgreicher Anzeige wurde der Deckel gelupft und das Leckerli konnte verspeist werden. (Textt : Désirée Barlava)
Ausstellungsprüfung / Ringtraining
Heute hat sich Siv Brit Kühl den RichterInnen Frau Gisela Schicker und Herrn Eberhardt gestellt und Ihre Passion unter Beweis gestellt. Mit Fachwissen und dem nötigem Feinsinn richtete Sie unter den strengen und fachkundigen Blicken beider Richter. Schon am Vormittag musste sie die theoretische Prüfung bestehen um am Ende des Tages, ihre mit Bravour gezeigte Leistungen mit dem Bestehen der Prüfung zur Spezialzuchtrichterin abzuschließen.
Für die Hundeführer war das ein besonderes Training unter realen Bedingungen. Alle lernten etwas dazu und so wurde der Prüfungsort zum Lernort aller Beteiligten.
Vielen Dank an die Hundeführer mit ihren Spinoni, die sich im Ring präsentierten und vielen Dank auch an Siv Brit Kühl, die nun als Spezialzuchtrichterin denSpinone Italiano mit Verstand und Rassekenntnis für die Rasse Spinone Italiano zur Verfügung steht.
(Text: Signy Kuhn)


