Fortbildungen für Züchter, Interessierte, Jäger, ...

Züchtertagung 2020

26. / 27. September 2020

LABOGEN freut sich, Ihnen das heißersehnte Programm zu der 6. Züchtertagung vorstellen zu dürfen.

 

Auch für das Jahr 2020 konnte LABOGEN zahlreiche namenhafte Referenten für Sie gewinnen, um Ihnen wieder eine einzigartige Kombination aus den Themen Tiermedizin, Zucht und Recht, bieten zu können. 

 

Sämtliche Informationen wie Einladung, Proghramm, Flyer und Workshops finden Sie unter folgendem Link:

BHV- Frühjahrsweiterbildung

29. Februar - 01. März 2020

Seelenverwandtschaft Mensch und Hund

Lernprozesse / Angewandte Verhaltensanalyse

in Hofheim am Taunus-Diedenbergen

Vorabwebinar am 10. Februar 2020, 19:00 Uhr

Prof. Dr. Kurt Kotrschal, Veterinärmedizinische Universität Wien

Seelenverwandtschaft Mensch und Hund

Trotz aller technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ist die Sehnsucht nach einer intensiven Beziehung zu einem Hund ungebrochen. Aus gutem Grund: Kinder, die mit Hunden aufwachsen, profitieren massiv in ihrer körperlichen, emotionalen und sozialen Entwicklung. Hundehalter sind glücklicher, gesünder und emotional stabiler. Hunde schützen uns vor Altersdepression und Vereinsamung. Der Verhaltensforscher und Biologe Kurt Kotrschal spürt der außergewöhnlichen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund seit vielen Jahren nach. Auf wissenschaftlicher Basis belegt er, warum Menschen Hunde brauchen, um ganz Mensch zu sein. Denn seine spannenden neuen Erkenntnisse belegen, was Hundehalter seit vielen Jahren spüren. Ohne die Beziehung zu einem Hund ist der Mensch psychisch nicht vollständig. Und: Hunde sind uns noch ähnlicher als bisher angenommen.


Überblick „Grundlagen der angewandten Verhaltensanalyse“

Applied Behaviour Analysis (ABA) oder angewandte Verhaltensanalyse ist eine angewandte Wissenschaft, die Verhaltensveränderungen und deren zugrundeliegende Prozesse (z.B. Verstärkung) untersucht. In diesem Webinar werden die verhaltensanalytischen Prinzipien anhand der sieben Dimensionen der angewandten Verhaltensanalyse nach Bear, Wolf & Risley (1968) erklärt. Zwei dieser Dimensionen sind zum Beispiel: (a) analytisch – bedeutet, dass die Beziehung zwischen Verhalten und Umfeld belegt wird; und (b) allgemeingültig-bedeutet, dass die erwünschte Verhaltensveränderung von Dauer ist. Die zur Verfügung stehenden Ansätze werden erklärt und mit praktischen Beispielen aus der Forschung und dem Trainingsalltag der Referentin aufgelockert.


Seminar  Samstag, 29.02.2020, Prof. Dr. Bördlein:

Was unterscheidet Mensch und Hund? 

Die Grundgesetze des Verhaltens gelten für Mensch und Tier gleichermaßen. Viele scheinbar höhere kognitive Leistungen lassen sich bei Tieren – entsprechendes Training vorausgesetzt – analog replizieren. Doch gibt es entscheidende Unterschiede, die es den Menschen ermöglichten, eine komplexe Kultur zu entwickeln. Der markanteste Unterschied ist die menschliche Sprache. Sprachliches Verhalten lässt sich mit den Grundgesetzen des Verhaltens erklären.

 

Verhaltensanalyse in Sport, Fitness und Gesundheit 

Der Mangel an Bewegung und die Zunahme von Übergewicht und den damit verbundenen Folgeerkrankungen ist laut WHO eine der größten Bedrohungen für die Gesundheit. Auch andere Gesundheitsgefahren – wie das Rauchen oder der Alkoholkonsum – entstehen im Wesentlichen durch das Verhalten der davon Betroffenen. Methoden der angewandten Verhaltensanalyse lassen sich erfolgreich einsetzen, um Menschen bei der notwendigen Verhaltensänderung zu unterstützen, sodass diese sich z. B. mehr bewegen. Auch die Freude an sportlichen Aktivitäten lässt sich durch auf verhaltensanalytischer Grundlage verbesserte Trainingsmethoden erhöhen.

 

Behavior Based Safety (BBS) – Verhaltensorientierte Arbeitssicherheit 

Behavior Based Safety (BBS) ist eine Sammlung von Methoden zur Verhaltensänderung im Bereich der Arbeitssicherheit. Diese mit Abstand erfolgreichsten und am häufigsten untersuchten Programme zur Verhaltensänderung im Bereich der Arbeitssicherheit beruhen auf bewährten Prinzipien der angewandten Verhaltensanalyse (Verhalten definieren, beobachten, Feedback geben, Ziele setzen und positiv verstärken). Die Verhaltensanalyse kann erklären, warum sich Menschen sicher oder riskant verhalten und wie man das sichere Verhalten mit den Methoden von BBS unterstützen kann.

 

Behavioral Community Interventions 

Zahlreiche gesellschaftliche Probleme lassen sich nur lösen, wenn Menschen in größerem Umfang ihr Verhalten verändern. Behavioral Community Interventions gestalten die Umwelt so, dass sich die vorausgehenden Bedingungen und Konsequenzen des Verhaltens einer Vielzahl von Individuen so verändert, dass erwünschtes (z. B. umweltschonendes, rücksichtsvolles, gesundheitsförderliches) Verhalten begünstigt wird. Es werden Projekte und Studie vorgestellt, die die Grundgesetze des Verhaltens nutzten, um Menschen im öffentlichen Raum zu verändertem Verhalten zu bewegen.

 

Seminar  Sonntag, 01.03.2020, Nicole Pfaller-Sadovsky:

Überblick Funktionale Verhaltenseinschätzungen 

Bevor ein Trainingsprogramm oder eine Intervention zur Verhaltensveränderung umgesetzt wird, ist es wichtig die Funktion des unerwünschten Verhaltens (z.B. Hochspringen, Bellen, unruhiges Hin- & Hergehen, etc.) festzustellen. Umgangssprachlich ausgedrückt bedeutet dies, dass Verhaltensberater/in und Halter/in die Ursache für das Problemverhalten gemeinsam herausfinden (funktionale Verhaltenseinschätzung), um ein möglichst effektives Trainingsprogramm erstellen zu können. Funktionale Einschätzungen können mittels unterschiedlicher Ansätze durchgeführt werden, nämlich mit Hilfe indirekter (z.B. Fragebogen) oder beschreibenden Einschätzungen (z.B. direkte Beobachtung). Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ansätze, sowie praktische Beispiele aus Wissenschaft und Trainingsalltag werden erläutert.

 

Überblick Präferenzen- & Verstärkereinschätzungen 

Um das Training mit unseren Hunden so effektiv und motivierend wie möglich zu gestalten, bietet die angewandte Verhaltensanalyse unterschiedliche Ansätze, um unsere Lerner über deren Verstärkerpräferenzen zu befragen. Typischerweise wird anfänglich mit der Präferenzeneinschätzung eine generelle Aussage über mögliche Verstärker getroffen. Auch hierzu können indirekte und direkte Einschätzungsmethoden (z.B. Interview oder Beobachtung) verwendet werden. Um die verstärkenden Eigenschaften der ausgewählten Objekte, Futter oder Aktivitäten zu testen, können diese in unterschiedlichen direkten Einschätzungsmethoden verwendet werden (z.B. concurrent schedule of reinforcer assessment). Die unterschiedlichen Einschätzungstypen & -methoden werden anhand von Beispielen aus Forschung und Praxis erklärt.

 

Link den Seminarien:

VDH Akademie

Diverse Seminarien, Kurse, Vorträge, Tagungen, Symposien, Webinare, Schulungen etc. der Akademie vom VDH.

 

Die Weiterbildungen werden vom SICD empfohlen und anerkannt.

 

Link zu Homepage der Akademie vom VDH:

Sichere Bindung - Sicheres Wesen

Kynologos

Wie Wesenssicherheit entsteht

Mehr Informationen finden Sie in folgender Übersicht:

Sichere Bindung
Übersicht_Sichere_Bindung_Sicheres_Wesen[...]
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